Dian Fossey - Affenforscherin und ihr rätselhafter Tod


Tierfilm Dian FosseyDas Affen uns sehr ähnlich in vielen Beziehungen sind, wissen wir nicht durch die "Planet der Affen" Filme" ;-), sondern vor allem durch Affenforscher wie Dian Fossey. Fast Ihr ganzes Leben widmete Sie den Berggorillas, was nach Ihrem Tod auch zu einer Verfilmung mit Sigourney Weaver führte.

 

Dian Fosseys Leben

Am 07. Januar 1932 geboren durchlebte Fosseyden 2. Weltkrieg als Kind, jedoch in den USA, wo es vergleichsweise friedlich zuging zu der Zeit. Nach einem begonnenen Tierstudium, startete Dian 1952 eine Ausbildung zur Therapeutin und widmete sich darin vor allem der Arbeit mit behinderten Kindern. Ihren Ausbildung beendete Sie 1954.

 

Dian Fossey und ihre Liebe zu den Menschenaffen

Erst im Jahre 1963 reiste sie zum ersten Mal nach Afrika. Ganze 6 Wochen lang besuchte Dian Fossey den Kontingent und traf dort auf Dr. Louis Leakey, einen Paläontologen der die Ursprünge der Menschen herauszubekommen versuchte. 3 Jahre später engagiert Leakey Dian für ein Gorilla Forschungsprojekt in Zaire, nachdem Jane Goodalle und Birute Galdikas bereits solche Projekte in anderen Ländern mit Schimpansen und Orang-Utans begonnen hatten.

 

Dian Fosseys neue Familie - die Berggorillas

Bereits 1967 verlässt sie das den Ort, bedingt durch einen Krieg, und errichtet in Ruanda eine neue Station. Von da an baut sie ein ganz besonderes Verhältnis zu den Berggorillas auf. Selbst die Häuptlinge der Berggorillas fingen an Dian Fossey in ihrer Mitte zu akzeptieren. Sie filmte so viel wie möglich und konnte so zeigen wie sie von den Gorillas akzeptiert und berührt. Aber damit nicht genug, denn sie kommunizierten auch mit ihr und vertrauten Dina Fossey sogar ihr Baby an.

 

Dian Fossey und ihr Kampf gegen Wilderer

Tiere hatten es ja noch nie leicht wenn Menschen Geld mit ihnen verdienen konnten und so hatten es Wilderer auch auf die Berggorillas abgesehen. Fossey kämpfte bestmöglich gegen diese an - sie zerstörte Wildfallen und engagierte Parkwächter. Dennoch wurdde ihre Liblingsgorilla, der Silberrücken Digit 1978 getötet. Danach startete Dian Fossey eine internationale Kampagne und gründete die Stiftung "Digit".

Im Jahre 1980 begann sie dann in New York mit ihrem Buch "Gorillas im Nebel", welches weltweit bekannt wurde. Nachdem Dian Fossey 1983 wieder nach Afrika zurück gehrte, wurde sie 2 Jahre später am 27.12.1985 in ihrer Hütte tot aufgefunden.

 

Wer hat Dian Fossey ermordet?

Die Vermutung liegt nahe dass es Wilderer waren, schließlich hat sie Jahrelang gegen diese angekämpft, jedoch ist auch dies umstritten. Wilderer hätten Dian Fossey problemlos im Wald erschießen können, doch kam es in ihrer Hütte zu einem Kampf bei dem sie dann erst erschlagen wurde. Daher ist es sehr wahrscheinlich dass die Tourismusbehörde etwas damit zu tun hat, die sie bereits mehrmals versucht hat aus dem Land zu treiben.

Dian Fossey wurde, wie sie es sich gewünscht hatte, auf dem Gorillafriedhof beigesetzt.

 

Die Verfilmung Dian Fosseys Buch "Gorillas im Nebel"

Hollywood lässt bei solch einer Geschichte natürlich nicht lange auf sich warten und so wurde Dians Buch über das leben der Gorillas bereits im Jahre 1988 verfilmt. In der Hauptrolle spielte Sigourney Weaver die Affenforscherin Dian Fossey und würde für einen Oscar nominiert und gewann dafür einen golden Globe.

Kritiker werfen der Verfilmung vor die Geschichte sehr einseitig zu erzählen und so zwar viele Gefühle hervorzurufen aber jedoch es mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen.

Der Film "Gorillas im Nebel" wurde zudem für den besten Filmschnitt, die beste Filmmusik, den besten Ton und das beste adaptierte Drehbuch für einen Oscar nominiert.

Dauer des Films beträgt 129 Minuten und ist freigegeben ab 12 Jahren. Die Regie führte Michael Apted, während das Drehbuch von Anna Hamilton Phelan kommt. Neben Sigourney Weaver spielten Bryan Brown, John Omirah Miluwi und Lain Cuthbertson in dem Film über Dian Fossey und die Berggorillas mit.

Weiterführende Artikel: Welt.de

 

 

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